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Anerkennung als ADiA

Beantragung der Fördermittel

Nach § 5 des Bundesfreiwilligendienstgesetzes besteht der Andere Dienst im Ausland (ADiA) auch nach der Aussetzung des Zivildienstes am 1. Juli 2011 fort. Wie bisher ist es also auch weiterhin möglich, einen weltwärts-Dienst in Verbindung mit der Anerkennung als Anderer Dienst im Ausland zu leisten.

Wer diese Möglichkeit in Anspruch nehmen möchte, muss folgendes beachten: Sowohl die Entsendeorganisation als auch ihre jeweilige Einsatzstelle im Ausland müssen bereits vor dem Abschluss einer Vereinbarung über die Ableistung des Freiwilligendienstes vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) als Träger bzw. Projektstelle eines „Anderen Dienstes im Ausland“ (ADiA) gemäß § 14 b Zivildienstgesetz anerkannt sein. Dieses Anerkennungsverfahren kann mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Die nach § 14 b Zivildienstgesetz anerkannten Einsatzplätze können von weltwärts bezuschusst werden, soweit sie die Kriterien der weltwärts-Richtlinie erfüllen und auch den weltwärts- Anerkennungsprozess durchlaufen.

Selbstverständlich können die als ADiA anerkannten weltwärts-Einsatzplätze auch mit weltwärts-Freiwilligen (männlich und weiblich) besetzt werden, die keine zusätzliche ADiA-Anerkennung wünschen.

Vereinfachtes ADiA- und weltwärts-Verfahren

Die Anträge auf ADiA-Anerkennung können bei der Koordinierungsstelle weltwärts zusammen mit den weltwärts-Anträgen eingereicht werden. Sobald die weltwärts-Anerkennung vorliegt, wird die Koordinierungsstelle weltwärts die ADiA-Anträge an das zuständige BMFSFJ weiterleiten, das wie bisher über die Anträge entscheidet. Diese Harmonisierung der Verfahren führt zu einer spürbaren Beschleunigung der Bearbeitung der ADiA-Antragsverfahren.

Das Formular und weitere Informationen für die ADiA-Anerkennung finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zum Download.