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Entsende- und Partnerorganisatioen

Die zentralen Akteure im weltwärts-Programm

Entsendeorganisationen

Flipcharts mit Diskussionsergebnissen

weltwärts wird von rund 160 deutschen Nichtregierungsorganisationen (NRO) umgesetzt. Diese entwickeln gemeinsam mit den Aufnahmeorganisationen in den Einsatzländern geeignete Einsatzplätze für Freiwillige. Sie wählen geeignete Bewerber und Bewerberinnen aus, bereiten diese auf den Einsatz vor und organisieren die Entsendung. Sie bieten begleitende Seminare an und unterstützen die Freiwilligen während des gesamten Freiwilligendienstes. Nach der Rückkehr bieten sie Nachbereitungsseminare und weitere Engagement-Möglichkeiten für die Ehemaligen an.

Bei den weltwärts-Trägern handelt es sich um bewährte deutsche Hilfs- und Entsendeorganisationen. Um Fördermittel für die Entsendung von Freiwilligen beantragen zu können, müssen diese Organisationen vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) anerkannt sein. Anerkannt werden können gemeinnützige deutsche Organisationen, die entwicklungspolitisch tätig sind. Im Zuge des Anerkennungsverfahrens wird die Eignung der Organisationen intensiv vom BMZ geprüft.

Eine Übersicht der anerkannten Entsendeorganisationen finden Sie unter dem Link zur Seite „Anerkannte Entsendeorganisation suchen“.

Organisationen, die an der Entsendung von Freiwilligen interessiert sind, können sich hier über die Voraussetzungen und Verfahren informieren: weltwärts-Organisation werden (Link siehe unten „weltwärts-Organisation werden“ ).

Die Entsendeorganisationen sind in Qualitätsverbünden zusammengeschlossen, die die Qualität des Freiwilligendienstes sicherstellen und weiter entwickeln. Die Qualität wird anhand programmübergreifender Kriterien durch externe Organisationen geprüft.

Informationen zu den Themen Qualität und Sicherheit finden Sie unter dem Link zur Seite„Qualität und Sicherheit“.

Partnerorganisationen

Die Freiwilligen arbeiten in entwicklungspolitischen Projekten einheimischer Partnerorganisationen mit. Die Partnerorganisationen integrieren die Freiwilligen in ihr Team. Sie arbeiten sie in ihre Aufgaben ein und betreuen die Freiwilligen. Gleichzeitig stellen sie sicher, dass durch den Einsatz der Freiwilligen keine Erwerbsarbeitsplätze ersetzt werden.

Sie stellen außerdem einen Mentor oder eine Mentorin. Dabei handelt es sich um erfahrene Personen außerhalb des Arbeitsbereichs der Freiwilligen, die diesen bei persönlichen Fragen und bei eventuellen Konflikten, Problemen oder auch bei Krankheit zur Seite stehen.

Die Zahl der Freiwilligen in einem Partnerprojekt ist begrenzt, so dass eine angemessene Betreuung der Freiwilligen und ein optimaler interkultureller Austausch möglich ist.

Entsende- und Aufnahmeorganisationen im Süd-Nord-Programm

Durch die Einführung der Süd-Nord Komponente können Entsendeorganisationen in Deutschland zu Aufnahmeorganisationen von internationalen Freiwilligen werden. Die Freiwilligen werden von den Partnerorganisationen in den Partnerländern entsendet.

Partnerschaftliche Kooperation

Damit der Freiwilligendienst gelingt, ist ein intensiver und partnerschaftlicher Austausch zwischen Entsende- und Partnerorganisationen notwendig. Insbesondere wenn sich Schwierigkeiten abzeichnen oder in Notfällen, treffen beide Partner gemeinsam die erforderlichen Maßnahmen.

Viele Entsende- und Partnerorganisationen können auf eine langjährige Zusammenarbeit zurückblicken. Viele Entsendeorganisationen unterstützen die Partnerprojekte auch über die Entsendung von Freiwilligen hinaus.