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Neue Förderlinie bei weltwärts

Außerschulische Begegnungsprojekte werden gefördert

Zum Auftakt der Deutsch-Afrikanischen Jugendinitiative hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sein Förderangebot erweitert und eine neue Förderlinie im weltwärts-Programm etabliert. Sie ermöglicht Begegnungsprojekte von Jugendgruppen aus Deutschland mit Jugendgruppen in Ländern des Südens. In der Pilotphase liegt der Fokus auf dem Austausch mit afrikanischen Ländern.

Die neue Förderlinie "weltwärts – Außerschulische Begegnungsprojekte im Kontext der Agenda 2030" begründet ein Format, welches sich vom Freiwilligendienst deutlich unterscheidet. Die Begegnungsphasen erfolgen in Zeiträumen von 2 bis 4 Wochen. Hin- und Rückbegegnung sind in Phasen der Vor- und Nachbereitung eingebettet, in denen die Gruppen auf virtuellem Weg am gemeinsamen Thema oder Projekt arbeiten. Durch den Austausch sollen die Teilnehmenden ihre Verantwortung als Weltbürger und -bürgerinnen erkennen und aktiv Verantwortung für ein gerechteres globales Miteinander übernehmen.

Teilnehmen können außerschulische Gruppen junger Menschen zwischen 16 und 30 Jahren. Darüber hinaus können Projekte gefördert werden, die auf die Stärkung von Akteuren und Strukturen der internationalen Jugendarbeit zielen sowie innovative Modellprojekte. Alle Projekte werden von den Partnern im Norden und Süden gemeinsam geplant und umgesetzt. Angestoßen wurde die Förderlinie durch die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative.