Internetpräsenz weltwärts

Qualität & Sicherheit

So wird der Freiwilligendienst zu einer lehrreichen und sicheren Erfahrung

Weltwärts steht für Qualität und Sicherheit im Freiwilligendienst. Viele Entsende- und Aufnahmeorganisationen haben langjährige Erfahrung mit der Durchführung von Freiwilligendiensten im Ausland. Sie arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung und Weiterentwicklung ihrer Arbeit. Damit der weltwärts-Einsatz zu einer erfolgreichen und sicheren Lernerfahrung für die Freiwilligen wird, wird er durch ein umfangreiches Qualitätssystem einerseits und angemessene Sicherheitsvorkehrungen andererseits gestützt.

Qualitätsmanagement

Das Qualitätssystem von weltwärts steht auf drei Säulen: dem Qualitätsmanagement der Trägerorganisationen und ihrer Qualitätsverbünde, der regelmäßigen externen Qualitätsprüfung und den Freiwilligenbefragungen nach dem Dienst.

Alle weltwärts-Organisationen müssen sich einem Qualitätsverbund anschließen. Die Qualitätsverbünde sind Foren, in denen sich die Entsende- und Aufnahmeorganisationen kollegial über Qualitätsfragen austauschen. Sie werden hauptamtlich durch Personen geleitet, die im Bereich Qualitätssicherung qualifiziert sind. Diese vernetzen und beraten ihre Mitglieder und stellen in engem Dialog die Einhaltung der programmweit definierten Qualitätskriterien sicher. Etwaige Qualitätsdefizite werden von den Qualitätsverbünden zusammen mit den Entsende- und Aufnahmeorganisationen beseitigt. Anhaltende Verstöße gegen die Qualitätsanforderungen sind dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) anzuzeigen.

Auf Programmebene ist der Arbeitskreis Qualität das Gremium für Qualitätsmanagement. Er arbeitet kontinuierlich an Themen der Qualitätssicherung und -entwicklung. Im Arbeitskreis Qualität sind alle Qualitätsverbünde, das BMZ, die Koordinierungsstelle weltwärts sowie Vertreterinnen und Vertreter externer Prüfinstanzen und Rückkehr-Vereinigungen vertreten. Der Arbeitskreis ist an den Programmsteuerungsausschuss angegliedert, der den Arbeitskreis Qualität zu spezifischen Qualitätsfragen konsultiert und beauftragt. Der Arbeitskreis unterbreitet dem Programmsteuerungsausschuss Vorschläge, wie die Qualität des Programms verbessert werden kann.

Qualitätsüberprüfung

Externe Prüfinstanzen prüfen anhand programmweiter Standards die Qualität bei den Entsende- und Aufnahmeorganisationen und melden die Ergebnisse an die geprüfte Organisation und den zuständigen Qualitätsverbund. Derzeit gibt es zwei externe Prüfinstanzen bei weltwärts. Mittels einer standardisierten Freiwilligenbefragung werden die Freiwilligen in den Prozess der Qualitätsentwicklung einbezogen. So soll insbesondere die Ergebnisqualität überprüft werden. Die Befragung wird extern von einem unabhängigen Evaluierungsunternehmen jährlich durchgeführt. Die Ergebnisse dienen insbesondere den Qualitätsverbünden zur Weiterentwicklung, aber auch dem Programmsteuerungsausschuss und dem BMZ, um die Qualitätsentwicklung auf Programmebene zu verfolgen und gegebenenfalls korrektive Maßnahmen zu ergreifen.

Sicherheit

Die Zusammenarbeit mit erfahrenen und professionellen Partnerorganisationen in den Einsatzländern sowie ein solides Sicherheitskonzept sorgen dafür, dass die Freiwilligen während ihres Dienstes umfangreich begleitet sind. Maßgeblich für die Entsendung von weltwärts-Freiwilligen sind die Sicherheitshinweise und Reisewarnungen des Auswärtigen Amts. Die Entsendeorganisationen sind für die Sicherheit der Freiwilligen verantwortlich und gewährleisten, dass die Freiwilligen nicht in Länder oder Regionen entsandt werden, für die das Auswärtige Amt eine Reisewarnung ausgesprochen hat. Sie haben eigene Krisenmanagement-Systeme für Ihre Freiwilligen und stellen sicher, dass diese umfangreich vorbereitet werden und vor Ort begleitet sind. Das BMZ stimmt sich zum Thema Sicherheit regelmäßig mit dem Auswärtigen Amt ab und hat gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Entsendeorganisationen eine Broschüre zum Krisenmanagement erarbeitet.